Die Brennstoffe zur Energiegewinnung rekrutieren sich aus qualitätsgesichertem Ersatzbrennstoff (EBS) und aus Produktionsabfällen der Rasselstein GmbH. Unter Ersatzbrennstoff versteht man mechanisch veredelten Abfall aus Haushaltungen, Gewerbe und Industrie.
 
Die qualitative Sicherstellung der Brennstoffaufbereitung wird von einem zertifizierten Unternehmen der Entsorgungsbranche übernommen. Das garantiert die Aussteuerung von Schadstoffspitzen. Somit wird eine gleichbleibend homogene Mischung der Brennstoffeigenschaften sichergestellt. Der Einsatz an EBS beläuft sich auf durchschnittlich 114.000 t/a, entsprechend ca. 411 Mio. kWh(Hu).
 
Die Produktionsabfälle der Rasselstein GmbH setzen sich zusammen aus:
 
Altwalzöl*:
ölhaltiger Anteil aus der Walzölaufbereitung
ölhaltiger Schlamm: 
ölhaltiger Schlamm aus der Walzölaufbereitung
Pressenschlamm: 
entwässerter, ölhaltiger Industrieklärschlamm aus der Walzölaufbereitung

 

 

* Walzöl wird aus dem Naturprodukt Palmöl gewonnen
 
Die brennbaren Bestandteile stammen für alle drei Abfallarten aus den Bestandteilen des gebrauchten Walzöls. Je nach Altwalzölanteil variiert der Heizwert von im Mittel ca. 36.000 kJ/kg für Altwalzöl bis 5.000 kJ/kg für den Pressenschlamm. Der ölhaltige Schlamm besitzt einen Heizwert von ca. 17.000 kJ/kg. Damit erreichen die beiden ölhaltigen Anteile Heizwerte, die mit Heizöl bzw. Holz vergleichbar sind. Für diese beiden Abfallfraktionen stellt die energetische Verwertung somit die sinnvollste Art der Verwertung dar.
 
Die im IHKW gehandhabte thermische Behandlung des Pressenschlamms macht eine mit der Gesetzgebung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) konforme Ablagerung erst möglich.
 
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