Die Einsparung an fossiler Energie und damit einhergehenden CO2-Emissionen ist der bedeutendste Vorteil des IHKW-Andernach-Konzeptes, da 2,6 kg EBS ca. 1 m3 Erdgas oder 1 Liter Heizöl ersetzen.

 
In Andernach wird zukünftig nur noch ein Bruchteil des bisher verbrauchten Erdgases zum Einsatz kommen.
 
Wie ist die CO2- Bilanzverbesserung im Zusammenhang des IHKW- Andernach zu sehen?
 
Der in Andernach eingesetzte Ersatzbrennstoff setzt natürlich wie alle kohlenstoffhaltigen Brennstoffe CO2-Emissionen an die Atmosphäre frei.
 
Die Klimabeeinträchtigung ist kein lokales sondern ein globales Problem und nur im Rahmen kontinentübergreifender Konzepte zu verbessern. "Global denken und lokal handeln" sind die Anforderungen an ein umweltverpflichtetes unternehmerisches Handeln. Vom IHKW-Andernach ist dieser Anspruch in vorbildlicher Weise erfüllt.
 
Weshalb?
Die hohe Effizienz des IHKW-Andernach, mit einem auch in Deutschland vorbildlichen Gesamtnutzungsgrad von ca. 70% im Jahresmittel, bedeutet eine drastische Reduzierung des erforderlichen Brennstoffdurchsatzes und damit eine Verminderung der realen CO2-Emissionen.
 
Dieser Einspareffekt ist auf das überlegene Verfahrensprinzip der Kraft-Wärme-Kopplung zurück zu führen. Kraftwerke, die nur Strom produzieren, sind in ihrer Effizienz weit geringer und emittieren daher pro produzierter kWh Energie ein Vielfaches mehr an CO2.
 
Insgesamt erzielt IHKW- Andernach also einen Mehrfachnutzen im Hinblick auf die CO2-Reduzierungen. Zum einen wird der Einsatz fossiler Energieträger vermieden, zum anderen führt die hohe Effizienz an sich zu Einspareffekten.
 
In diesem Zusammenhang ist auch die mit dem IHKW- Konzept realisierte Verringerung der Abhängigkeit von importierten Energieträgern Erdgas und Heizöl von wichtiger Bedeutung.
 
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