Ressourcenschonung ist ein essentieller Baustein einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Natur. Im Jahre 1994 hat die Enquête-Kommission "Schutz des Menschen und der Umwelt" Regeln für den Umgang mit Ressourcen definiert. Unter anderem findet sich die Regel:

 
"Nicht erneuerbare Naturgüter (wie z.B. Mineralien oder fossile Energieträger) dürfen auf Dauer nur in dem Umfang genutzt werden, wie ihre Funktionen durch andere Materialien, oder durch andere Energieträger ersetzt werden können."
 
Warum trägt gerade IHKW-Andernach dieser und anderer umweltpolitischer Zielsetzungen Rechnung?
 
Zum einen schonen wir durch die Verwendung des Hauptbrennstoffes EBS fossile Energieträger. Zum anderen hat der Brennstoff EBS zum Zeitpunkt der energetischen Verwertung im IHKW-Andernach mindestens einen Nutzungszyklus durchlaufen und entspricht damit gleichzeitig dem Gedanken der Mehrfachnutzung – auch Downcycling genannt. Hinzu kommt die Tatsache, dass EBS ein heimischer Energieträger ist.
 

Die Nutzung heimischer Ressourcen verhindert die Verlagerung von Umweltbelastungen in andere Regionen, die üblicherweise bei der Gewinnung und dem Transport von Rohstoffen – genannt seien hier die Primärenergieträger Erdgas oder Erdöl – entstehen.

 
EBS als Hauptbrennstoff spart zudem wertvolle Bodenressourcen. Eine nicht vorbehandelte Ablagerung von Abfällen – ob aufbereitet (EBS) oder nicht – entspricht nicht mehr den aktuellen Vorgaben der Kreislaufwirtschaft.
 
Die energetische Verwertung reduziert das abzulagernde Volumen erheblich (ca. 75%-Volumenreduktion), spart somit Deponieraum und sorgt gleichzeitig bei Ablagerung für ein chemisch inertes Verhalten, wodurch Boden und Grundwasser geschont werden.
 
nach oben
GWE Gesellschaft für wirtschaftliche Energieversorgung mbH   |   Hauptstraße 89   |   65760 Eschborn, Deutschland